Vorträge & Fortbildungen

LESUNG UND GESPRÄCH: „Das bleibt in der Familie“ am 12.6.2026 in München

12. Juni 2026 I 19.00 Uhr I Evangelische Stadtakademie München I Herzog-Wilhelm-Str.24, 80331 München

Trennpunkte 675px

Das emotionale Erbe der Familie sortieren – wie wir schwere Lasten ablegen und reiche Schätze bergen“ am 13.06.2026 in München

Eintägiger Workshop für Interessierte, keine Vorkenntnisse erforderlich

Wir alle tragen familiären Ballast mit uns herum – von unpassenden elterlichen Aufträgen, schädlichen familiären Gesetzen und Verhaltensmustern bis hin zu transgenerationalen Traumata. 

Gibt es familiäre Flüche und sind wir unserem emotionalen Erbe zwangsläufig ausgeliefert?
Glücklicherweise nicht: Je bewusster wir uns über prägende Weitergaben werden, desto eher können wir entscheiden, was für unser Leben hilfreich ist und was wir lieber ablehnen möchten. 

In diesem eintägigen Workshop können angeleitete Selbsterfahrungen dazu anregen, familiäre Lasten auszusortieren und zu erkennen, welche negativen Kreisläufe bereits unterbrochen wurden. 
Darüber hinaus können familiäre Schätze und Ressourcen geborgen und das wertvolle emotionale Erbe gewürdigt und angenommen werden. 

Es besteht die Möglichkeit zu begleitenden seelsorglichen Gesprächen mit Seelsorgerin Dorothea Hahn und Pfarrer Dr. Florian Ihsen. Mittagspause zur Selbstverpflegung. Kaffee, Tee und Wasser in den Pausen inklusive. 

Veranstaltungsort: Spirituelles Zentrum St. Martin I Arndtstr. 8 (Rückgebäude), 80469 München

Trennpunkte 675px

Heilsame Geschichten (er)finden – Wien, 16.6.2026 VPA 1-tägiges Seminar für Fachkolleg:innen

Jede Familie lebt von und mit ihren Geschichten: den wahren, den erfundenen und sogar den verschwiegenen. 
Die jeweiligen Narrative prägen Familienmitglieder über Generationen hinweg – sie können identitäts- und sinnstiftend, ermächtigend, aber auch zerstörerisch wirken. Schlimmstenfalls entstehen unbewusste traumatische Verstrickungen, unter denen die Nachkommen leiden.

In diesem Tagesseminar werden insbesondere die Entstehung und Funktion von familiären Mythen und Geheimnissen betrachtet. Was wird warum erzählt und was wird warum verschwiegen? Wieso entstehen besonders über Leerstellen und Geheimnisse unbewusste traumatische Verstrickungen – und (wie) kann man sie lösen?

Anhand von Fallgeschichten werden therapeutische Interventionen vorgestellt, mit denen man prägende Familiengeschichten analysieren, dekonstruieren und rekonstruieren kann. 

Wir können unsere eigene und die familiäre Vergangenheit nicht ändern. Sehr wohl aber können wir einseitige, destruktive Zuschreibungen und Narrative hinterfragen, bisher unbearbeitete Gefühlsinhalte ins Bewusstsein rufen und prägende familiäre Geschichten mit neuen, für uns sinnvollen Sequenzen anreichern.

Trennpunkte 675px

BEI INTERESSE BITTE FÜR TERMINE AB 2027 ANFRAGEN:

3-tägige Fortbildung für (angehende) Psychotherapeut:innen: „Die Macht der Familie – Was uns bindet und lenkt“ Transgenerationale Übertragungen und Einführung in die Genogrammarbeit

In diesem 3-tägigen Seminar sollen die leidbringenden Aspekte des familiären Erbes betrachtet werden: Die Aufträge, die uns überfordern, die Gesetze und Loyalitäten, die uns einengen, die Mythen und Geheimnisse, die uns verwirren.

Anhand von vielen Fallbeispielen wird erklärt, wie sich unverarbeitete Themen der Vorfahren ins eigene Leben schleichen und zu Blockaden oder unbewussten Wiederholungen führen. Besonders Traumata sind hochansteckend, aber auch Scham, Schuld, Trauer, Rollenumkehr und psychische Erkrankungen können über Generationen hinweg das Leben von Familienmitgliedern vergiften.

Mittels zielgerichteter Genogrammarbeit kann die transgenerationale Perspektive für Klient:innen sinnstiftend eingeführt werden und dabei helfen, Frieden mit der Vergangenheit zu schließen.

Trennpunkte 675px

BEI INTERESSE BITTE ANFRAGEN:

Vortrag „Das beherrschte Geschlecht – Warum sie will, was er will“

Im 21. Jahrhundert sind Frauen sexuell befreit – so die allgemeine Annahme. Aber was bedeutet das genau? Kamen mit der Freiheit nur Vorteile oder auch Nachteile? Und wie frei sind Frauen heute wirklich – neigen sie nicht nach wie vor dazu, sich unterzuordnen und patriarchalische Werte zu akzeptieren, ohne sie zu hinterfragen? In diesem Vortrag möchte ich zeigen, wie öffentliche Bilder und Geschichten über Weiblichkeit eine Parallelwelt zur partnerschaftlichen Gleichberechtigung herstellen und warum wir uns nicht wundern müssen, dass heute sowohl Unterwerfung als auch Sexualisierung als Gipfel der Emanzipation gefeiert werden.